
Bis in die 1980er-Jahre wurden Dachstühle und Holzbauteile mit PCP, Lindan und DDT behandelt. Diese Stoffe sind langlebig und können die Raumluft belasten – wir untersuchen betroffene Hölzer und bewerten das Risiko.
Chemische Holzschutzmittel sollten Holz dauerhaft vor Pilz- und Insektenbefall schützen. Die eingesetzten Wirkstoffe – allen voran Pentachlorphenol (PCP), Lindan und DDT – sind jedoch toxisch und über Jahrzehnte nachweisbar.
Behandeltes Holz gibt die Stoffe langsam an Staub und Raumluft ab. Vor Umnutzung, Sanierung oder Rückbau klärt eine Untersuchung, ob eine Belastung vorliegt und welche Maßnahmen erforderlich sind.
Erfassung von Baujahr, Holzbauteilen und Nutzung.
Identifikation behandelter Hölzer und Verdachtsbereiche.
Holz-, Staub- und ggf. Raumluftproben.
Bestimmung von PCP, Lindan, DDT und weiteren Wirkstoffen.
Einordnung der Belastung und Sanierungsoptionen.
Bericht mit klarer Handlungsempfehlung.