
Künstliche Mineralfasern aus der Zeit vor 1996 stehen im Verdacht, krebserzeugend zu sein. Wir unterscheiden alte von unbedenklicher Mineralwolle und schaffen Klarheit für Rückbau und Entsorgung.
Künstliche Mineralfasern (KMF) – Glas- und Steinwolle – waren über Jahrzehnte das Standard-Dämmmaterial. Entscheidend ist das Herstellungsjahr: Fasern, die vor 1996 produziert wurden, gelten je nach Kanzerogenitätsindex (KI) als möglicherweise oder wahrscheinlich krebserzeugend.
Optisch lassen sich alte und neue Mineralwolle nicht zuverlässig unterscheiden. Erst die Bewertung anhand von Einbaujahr, Produktmerkmalen und – im Zweifel – Laboranalytik liefert die nötige Sicherheit für die Einstufung und Entsorgung.
Erfassung von Baujahr, Dämmbereichen und geplanten Arbeiten.
Lokalisierung der Dämmstoffe und Bewertung der Zugänglichkeit.
Repräsentative Beprobung verdächtiger Mineralwolle.
Einstufung nach KI-Wert, Einbaujahr und Produktmerkmalen.
Festlegung der korrekten Abfallschlüssel und Schutzmaßnahmen.
Dokumentation mit klarer Handlungs- und Entsorgungsempfehlung.